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Alt 10.03.2010, 12:51   #4 (permalink)
TouchS
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1. Die derzeitige Magneticride Technologie ist noch nicht ausgereift. Es handelt sich meistens um eine reine Dämpferverstellung. Der Dämpfer dient dazu die Feder und Kontrolle zu halten (Nachschwingen). Ändere ich die Dämpferabstimmung sollte ich eigentlich auch die Federrate ändern. Sowas gibts schon (BMW X5). Bei magneticride Dämpfern kommt es, durch die in der Dämpferflüssigkeit enthaltenen Metallpartikel, langfristig zu einem erhöhten Verschleiß im Bereich der Dämpferventile (Abrieb). Außerdem macht das spezifische Gewicht der Flüssigkeit bei hohen Kolbengeschwindigkeiten im Dämpfer Probleme. Bei einem test der Zeitschrift sport-auto war der getestete, mit einem elektronischen Fahrwerk ausgerüstete Porsche mit dem Standardsetup sowohl in Hockenheim als auch an der Nordschleife schneller als in der Sporteinstellung.
2. Eine Fahrwerksabstimmung bei einem Großserienfahrzeug ist ein sehr ausgetüftelter Kompromiß zwischen vielen verschiedenen Vorstellungen. Die Renditewünsche von Aktionären und Vorständen sorgen aber für einen,
am technisch möglichen gemessen, sehr engen Rahmen. .[COLOR="Red"]
3. Frontangetriebene Fahrzeuge sind von der Fahrwerksabstimmung generell eher auf Sicherheit (untersteuernd) als auf Performance ausgelegt. Der Grund hierfür ist, daß der normale Fahrer im Grenzbereich intuitiv bremst, was bei einer untersteuernden Auslegung nicht zu Problemen führt.

Hier kommen die Nachrüster ins Spiel: Nur so kann man das Potential ausnutzen das das Fahrwerk eigentlich hat.

Geändert von TouchS (10.03.2010 um 13:49 Uhr)
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