Beim Felgenkauf sollte man einige Dinge beachten:
1. die Größe (Durchmesser): Auf Felgen für die Reifen mit einer 35ger oder 30ger Reifenflanke (Tachoabweichung) vorgeschreiben sind sollte man verzichten. Vorteile: Das Auto lenkt direkter ein. Nachteile: Die Reifenflanke ist sehr hart, sie kann nicht mehr richtig arbeiten (walken). Der Reifen verliert auf Bodenkontakt und Grip. Das Auto wird langsam.
2. Die ET = Einpreßtiefe: Die Einpreßtiefe sollte so nah wie möglich an der ETder Serienräder bleiben. Wird die ET zu klein, ändert verschiebt sich der Lenkrollradius in den positiven Bereich. Der Geradeauslauf leidet, Auto will aus jeder Spurrille raus, die Lenkung wird nervös, das Einlenkverhalten eckig.
3. Das Gewicht: Je leichter desto besser. Das Rad gehört zu den ungefederten Massen, die das Feder/Dämpfersystem unter Kontrolle halten muss. 1kg Mehrgewicht im Stand sind Dynamisch (im Fahrbetrieb) ca, das 4-5 fache 5kg (also 20kg pro Radsatz) die das Fahrwerk unter Kontrolle halten muß.
Fazit: Optik ist nicht alles, wer auf gutes Fahrverhalten Wert legt sollte auf ET, Gewicht, Felgengröße und die Flankenhöhe der Reifen achten (40 oder höher)
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„Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, daß sich so wenige Leute damit beschäftigen.“ Henry Ford (1863-1947),
Geändert von TouchS (09.08.2010 um 19:23 Uhr)
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