Das ist sicher ein überlegenswerter Aspekt, auch hinsichtlich der Möglichkeit, später durch den nächsten Besitzer das Navi freischalten zu lassen. Andererseits kauft man das Auto aber in erster Linie für sich selbst und mit einer Ausstattung nach den eigenen Erfordernissen. Man kann auch nicht alle Eventualitäten beim Wiederverkauf berücksichtigen. Der eine Käufer sagt "nie wieder ohne Schiebedach", der Andere will unbedingt ein Auto mit Parkpiepser haben. Dann müsste man als Erstbesitzer ja vorbeugend Vollausstattung bestellen. Es ist also die Frage, ob und wieviel man beim Neuwagenkauf in die Verbesserung der Wiederverkaufschancen investieren will.
Das ist schon klar. Nur darf man ja ohne Freisprecheinrichtung nicht mehr telefonieren und fahren. Wegen 150 Euro Aufpreiss später vielleicht eine Kiste zu haben die nahezu unverkäuflich ist. Muss ja jeder selbst wissen. Ich würde es wegen 2 Tankfüllungen nicht machen. Ich war z.B letztens mit einer Freundin beim Mini Händler. Sie wollte einen Clubman. Einen gefunden mit super Farbe, gute Ausstattung und auch guter Preis. Steht seit Monaten beim Händler. Dann fiel bei mir der Groschen. Er hatte auch keine Freisprecheinrichtung.
Sicherlich habt ihr mit dem Wiederverkaufswert und der Freisprechanlage nicht ganz unrecht, allerdings ist Ausstattung meiner Meinung eine sehr individuelle Entscheidung. Ein Neuwagenkäufer kann vermutlich eh nicht alle Wünsche des 2. Besitzers erfüllen. Der eine wünscht eine Freisprechanlage, der andere eine Klimaautomatik (Ich habe auch nur die "normale" Klimaanlage), der nächste will eine Sitzheizung (Die habe ich z. B. geordert). Ein anderer würde lieber das Panoramadach anstatt Xenon ordern. Das ganze kann man wohl nun komplett weiterführen...
Genau das meinte ich mit meinem Post #11. Musst du selber wissen, ob der Aufwand für eine Ausstattung, die du nicht nutzt, trotzdem vertretbar wäre oder nicht.